Tagein/Tagaus verlasse ich mein Zuhause und stelle mir immer häufiger die Frage, wer sind meine Nachbarn?

Oft nehmen wir das, was in unserer näheren Umgebung passiert gar nicht wahr, weil wir noch darüber nachdenken, ob wir den Schlüssel eingepackt haben oder schon gedanklich bei dem Treffen oder Termin sind, zu dem wir gerade eilen!

Fragt ihr Euch auch manchmal, wer da eigentlich gegenüber von Euch im Hausflur wohnt? Wisst ihr es?

Wir wissen häufig nicht, ob es da vielleicht einen*e Nachbarn*in gibt, die unsere Hilfe benötigen könnte, der ein Lächeln oder ein kleiner Schwatz im Hausflur Kraft geben würde!

So hörte ich letztens einen für mich plausiblen Grund warum wir z.B. Armut nicht bekämpfen können: in unserem Alltag nehmen wir Armut und Missstände häufig nicht wahr, wenn wir selbst nicht betroffen sind. Meiner Meinung steckt hier viel Wahrheit drin, denn auch ich nehme mir häufig nicht die Zeit aufmerksam durch die Stadt zu gehen.

Die Stadt kennenzulernen und ständig wachen Schrittes überall unterwegs zu sein, scheint mir zunächst ein zu großes Ziel zu sein, aber zumindest meine Nachbarn würde ich gerne besser kennenlernen:

Hier einige Impulse, die ich versuchen werde in der kommenden Zeit umzusetzen, um mir meiner Umwelt bewusster zu werden:

  1. Dein*e Nachbar*in ist zwar junggeblieben, dennoch fällt das Laufen schwer? Biete an seine/ihre Einkäufe mit zu erledigen oder lade auf einen Tee oder Kaffee ein, ein kleiner Schwatz zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht.
  2. Organisiere eine kleine Tauschparty in deinem Haus und lade deine Nachbarn ein. Jeder kann was beisteuern, man lernt sich kennen und kann seine alten Schätze gegen neue eintauschen!
  3. Du fährst in den Urlaub und dein Kühlschrank ist noch prall gefüllt? Biete die Lebensmittel der Familie oder dem Nachbarn an, deren finanzielle Ressourcen gering sind – du verschwendest keine Lebensmittel und begegnest deinen Nachbarn.
  4. Initiiere ein schwarzes Brett im Haus, wo alle etwas anbieten können oder bzw. nach Hilfe fragen können, sei es eine Bohrmaschine, um die Bilder an der Wand zu befestigen oder die Küchenmaschine um Teig zu kneten!

Ganz häufig sind es die kleinen Dingen, die Begegnung schaffen und Freude bringen!

Ich freue mich über weitere Ideen, wie man sich ermutigen kann, seiner Umwelt aufmerksamer zu begegnen! Sendet mir eine Mail oder schreibt einfach ein Kommentar! Ihr wollt direkt loslegen und etwas Kleines bei Euch im Haus organisieren?- Wundervoll, schreibt mir, verlinkt uns auf euren Fotos oder veröffentlicht einen Blogartikel über eure Erfahrungen! #librileogemeinnützig #starkenachbarn

 

 

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