Informationen, Tipps und Tricks zum Verhalten im Straßenverkehr

Top 6 Infos zum Verhalten im Straßenverkehr

Erkläre deinem Kind eindeutig den Unterschied zwischen dem Gehweg, als sicherem Raum, und der befahrenen Straße.

Versuche dein Kind im Straßenverkehr möglichst viel zu loben. Vermeide ständiges Ermahnen und mach ihm keine Angst. Ansonsten kann dein Kind unsicher werden und macht dadurch Fehler.

Achtet (vor allem im Dunkeln) auf helle oder reflektierende Kleidung. So wir dein Kind von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen.

Wenn ihr gemeinsam im Auto unterwegs seid, ist es wichtig, dass du dein Kind – auch bei kurzen Fahrten – anschnallst und den richtigen Kindersitz verwendest. Achte darauf, dass dein Kind immer auf der Gehwegseite aussteigt.

Das Überqueren der Straße ist ein grundlegender Bestandteil des Verkehrsalltags, zugleich bestehen hier die meisten Gefahren. Deshalb ist es wichtig, dass dein Kind weiß, wie es die Straße richtig überquert. Schaut euch am besten gemeinsam das Video oben rechts an und probiert es gleich selbst aus.

So übst du mit deinem Kind richtiges Verhalten im Straßenverkehr:
Dein Kind darf dich durch den Straßenverkehr führen. Es kann dir die verschiedenen Straßenschilder erklären und zeigen, wie man sich richtig verhält. Lobe alles, was es schon weiß, das stärkt das Selbstvertrauen und schafft Sicherheit und erkläre ihm, was es besser machen kann.

Spannende Videos

Straße überqueren

In diesem Video aus „der Sendung mit der Maus“ erklärt Flugs, wie man am besten die Straße überquert und warum.

Wichtige Fragen und Antworten

Wie und wann erhält mein Kind Vergünstigungen bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Wie und wann erhält mein Kind Vergünstigungen bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ist dein Kind unter sechs Jahre, darf es die öffentlichen Verkehrsmittel meist noch kostenlos nutzen, sofern die Begleitperson einen gültigen Fahrschein hat. Auch bis 14 Jahre gibt es meist einen ermäßigten Preis. Ab sieben Jahren darf dein Kind auch alleine mit dem Bus, der Straßenbahn, S-Bahn oder U-Bahn fahren.
Muss dein Kind zur Bewältigung des Schulwegs die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, hast du die Möglichkeit ein Monatsticket für einen Eigenanteil von 5€ zu erhalten. Ermöglicht wird das durch das Bildungs- und Teilhabepaket.
Weitere Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket findest du hier:
http://www.bmas.de/DE/
Wo du das Paket bei die vor Ort beantragen kannst, findest du auf dieser Seite:
http://www.bmas.de/DE/Themen
Bei unseren Dokumenten findest du zudem das notwendige Formular zur Beantragung.

Was ist bei einem Fahrradhelm wichtig?

Der Helm ist auf dem Fahrrad ein Muss. Er schützt dein Kind schon bei kleinen Stürzen und kann ein Lebensretter sein. Daher ist es wichtig, dass der Helm der Kopfgröße deines Kindes angepasst ist und gut sitzt.
Im Einzelnen bedeutet das:

  • Der Helm sollte fest und gerade auf dem Kopf sitzen. Sobald du ihn nach vorne oder hinten klappen kannst, ist er zu locker. Viele Helme sind daher größenverstellbar, so dass du sie nach Bedarf enger oder weiter machen und dem Kopf deines Kindes anpassen kannst.
  • Der Verschluss sollte sicher und zuverlässig einrasten.
  • Das Ohr deines Kindes sollte durch die Riemen nicht beeinträchtigt werden.
  • Luftschlitze verhindern, dass das Tragen des Helms unangenehm wird.
Wann muss mein Kind Fahrrad fahren können?

Es gibt kein Alter, in dem dein Kind Fahrradfahren können muss. Wie lange ein Kind braucht, bis es Fahrradfahren gelernt hat, ist ganz unterschiedlich.

Wichtig ist, dass du dein Kind nicht auf das Fahrrad zwingst, besonders die ersten Erfahrungen mit dem Kinderfahrrad sollten positiv und mit Freude verbunden sein.
Einfacher wird Fahrradfahren, wenn dein Kind vorab schon Erfahrungen mit einem Laufrad oder einem Roller sammeln konnte.

Wie bringe ich meinem Kind das Fahrradfahren bei?

Grundlegend ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst und versuchst ruhig, gelassen und ermutigend zu sein.

Die ersten Übungsfahrten auf dem Fahrrad sollten immer unter deiner Aufsicht, auf gut überschaubaren Plätzen ohne Verkehr stattfinden. Zum Beispiel sonntags auf einem Parkplatz oder in einer verkehrsberuhigten Spielstraße.

Nachdem du deinem Kind das Treten und Anfahren erklärt hast, geht es ans praktische Üben. Das Anfahren ist bei vielen Kindern das Schwierigste. Statt konstant zu schieben ist es besser, beim Anfahren durch mehrmaliges, kurzes Anschieben zu helfen – so wird dein Kind zum Treten zu motiviert. Wenn ihr die ersten Roll- und Tretversuche erfolgreich gemeistert habt, könnt ihr auch Kurven fahren, das Anfahren, Bremsen und Auf- & Absteigen üben.

Wichtig: Übt nicht zu lange am Stück und macht Schluss, wenn dein Kind den Spaß oder die Motivation verliert. Denn für dein Kind ist Fahrradfahren anstrengend und fordert viel Konzentration.

Was ist bei der Wahl des Fahrrads wichtig?

Wichtig ist, dass das Fahrrad an die Größe deines Kindes angepasst ist. Wenn dein Kind auf dem Sattel sitzt, sollte es noch immer mit beiden Fußballen den Boden gut erreichen können. Besonders für die ersten Fahrübungen bietet das deinem Kind Sicherheit. Damit dein Kind nicht zu schnell aus dem Fahrrad herauswächst, sollte diese Grundposition auf niedrigster Sattelhöhe gegeben sein. So könnt ihr nach und nach den Sattel an die Größe deines Kindes anpassen.

Günstige oder auch kostenlose Fahrräder können bei gemeinnützigen Hilfsorganisationen, wie den Tafeln oder bei anderen Angeboten, wie den Sozialmärkten oder den Umsonst-Läden erworben werden. Oftmals bieten auch große Träger (z.B. die Diakonie oder Caritas) Spendenaktionen an.

Wie sitzt mein Kind im Auto richtig?

Der sicherste Platz im Auto ist für dein Kind auf der Rückbank hinter dem Beifahrersitz. Von hier kannst du einen schnellen Blick auf dein Kind werfen und dein Kind ist beim Ein- und Aussteigen auf der sicheren Gehwegseite.
Bis zu einer Körpergröße von 1,50m oder bis zum 12. Lebensjahr muss dein Kind einen geeigneten Kindersitz zu benutzen. Die Größen der Sitze unterscheiden sich je nach Alter und Gewicht deines Kindes.

  • Gruppe 0: von Geburt bis 10 Kg
  • Gruppe 0 plus: von Geburt bis 13 Kg
  • Gruppe 1: von 9-18 Kg
  • Gruppe 2: von 15-25 Kg
  • Gruppe 3: von 22-36 Kg

Lass dein Kind beim Kauf des Kindersitzes Probesitzen und mitentscheiden.
Achte außerdem darauf, dass der Sitz nach der Europäischen Norm für Kindersicherheit ECE R44 geprüft ist. Seit April 2008 dürfen nur noch Sitze verwendet werden, deren Prüfziffer mit 03 oder 04 beginnt. Andere Sitze sind bei uns nicht zugelassen.

Wichtiges

Wichtige Internetseiten

Hier findest du eine Übersicht wichtiger Internetseiten:

Wichtige Rufnummern

Beide Nummer sollte dein Kind auswendig kennen:

Im Notfall:

Feuerwehr: 112

Polizei: 110

Wichtige Dokumente

Hier findest du den Antrag für das Bildungs- und Teilhabepaket und eine tolle Übersicht über alle Verkehrsschilder.

Nähere Erklärungen

Entwicklung

Damit du verstehen kannst, wo dein Kind Schwierigkeiten hat, ist es wichtig zu wissen, wie dein Kind seine Umwelt und die Straße wahrnimmt.

  • Grundlegend kann dein Kind schon allein aufgrund seiner Größe die Straße nicht so gut überblicken.
  • Es wird auch von den Autofahrern nicht so gut gesehen.
  • Kinder können nicht so viel überschauen und die Hörweite ist kleiner. Erst ab ca. sechs Jahren können Kinder realisieren, was eine Gefahr ist und ab ca. acht Jahren entwickeln sie ein Bewusstsein dafür, dass ein bestimmtes Verhalten gefährlich sein kann.
  • Kindern fällt es noch schwer Entfernungen oder Geschwindigkeiten richtig abzuschätzen.

Meist sind Kinder noch nicht in der Lage, zwei Handlungen gleichzeitig zu koordinieren. Daher ist es z.B. wichtig, vor dem Überqueren der Straße stehen zu bleiben und dann in Ruhe in beide Richtungen zu schauen. Auch lassen sich Kinder leichter ablenken, wodurch die nötige Aufmerksamkeit und Konzentration für den Straßenverkehr schnell verloren gehen kann.

Wenn es um das Fahrradfahren geht, werden von deinem Kind Gleichgewichtssinn und der Bewegungsablauf des Tretens gefordert. Durch frühe Übung mit deinem Dreirad, Laufrad oder Roller lassen sich diese beispielsweise gut üben.
Doch bedenke auch hier: Kinder entwickeln sich ganz unterschiedlich und es ist ganz normal, wenn das eine Kind länger braucht als das andere.

 

Nützliche Videos

Der Zebrastreifen

Ein lustiges Lied über den Zebrastreifen, von Rolf Zuckowski.

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