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Zum Thema „Mut“

Neue Herausforderungen benötigen Mut und Selbstbewusstsein. Es gibt viele Möglichkeiten, dein Kind dabei zu unterstützen, mutig und voller Selbstbewusstsein den Abenteuern des Alltags entgegen zu treten. Wir geben dir im Folgenden Tipps und Infos, wie du das Selbstvertrauen deines Kindes stärken kannst.

Die wichtigsten Tipps zuerst

Bildnummerierung eins

Vermittle deinem Kind immer Sicherheit und Rückhalt.

Bildnummerierung zwei

Zeige deinem Kind, dass du es bedingungslos liebst und es dich niemals enttäuschen kann.

Bildnummerierung drei

Gib deinem Kind Freiraum, sich zu entfalten. „Lasse die Zügel locker, aber nicht los.“

Bildnummerierung vier

Traue deinem Kind mehr zu.

Bildnummerierung fünf

Muntere dein Kind nach Rückschlägen auf. Bestrafe es niemals dafür.

Bildnummerierung sechs

Nimm die Interessen und die Meinung deines Kindes ernst.

Bildnummerierung sechs

Zeige deinem Kind Anerkennung für Erfolge.

Bildnummerierung sechs

Sei deinem Kind ein Vorbild und gehe auch du selbstbewusst und respektvoll durch die Welt.

Fragen und Antworten,

zum Thema „Mut“

Mein Kind erlebt in letzter Zeit viele Misserfolge und ist traurig. Wie kann ich es wieder aufheitern?
Misserfolge gehören oft genauso zum Leben, wie Erfolge. Natürlich ist das für dein Kind sehr demotivierend. Dennoch kannst du das ein wenig beeinflussen. Arrangiere kleine Herausforderungen für dein Kind, die es mit deiner oder auch ohne deine Hilfe auf jeden Fall schaffen kann. Anschließend lobe dein Kind hierfür besonders und freut euch über das Erfolgserlebnis. Dein Kind wird den Rest schnell vergessen und sich wieder stärker fühlen.
Mein Kind hat starke Trennungsangst. Wie kann ich ihm helfen?

Es ist ganz normal, dass sich dein Kind nicht von dir trennen will. Du musst es auch nicht zwingen und es darf dir leidtun, wenn es doch mal sein muss. Weder deinem Kind noch dir gefällt diese Situation. Das ist ganz verständlich. Trennungsangst kommt viel häufiger vor, als behauptet wird und ist eine ganz normale Entwicklungsphase eines Kindes. Bei manchen Kindern kommt diese Trennungsangst allerdings deutlicher zum Vorschein als bei anderen Kindern. Die einzige Antwort, die du deinem Kind entgegenbringen kannst, ist: Liebe, Verständnis und Ruhe beziehungsweise Geduld. Das sagt sich sehr leicht, dennoch wird es der einzige Weg sein, dein Kind zu stärken und mutiger zu machen, sich von dir zeitweise zu lösen. Zeige deinem Kind, dass du verstehst, wenn du nicht gehen sollst. Erkläre ihm dennoch, dass es momentan sein muss und du wiederkommen wirst. Versuche anfangs die Dauer des Fernbleibens kurz zu halten. Gib deinem Kind die Chance und hilf ihm dabei, Bindungen zu anderen Personen wie der Erzieherin oder anderen Familienmitgliedern aufzubauen. Bestrafe dein Kind in dieser Zeit niemals mit deiner Abwesenheit/Trennung, sondern sei immer die sichere Basis für dein Kind. Dein Kind braucht immer das Gefühl, dass du für es da bist, auch wenn du gerade nicht körperlich anwesend bist. Gib deinem Kind schließlich einfach noch etwas Zeit und die Situation wird sich nach und nach bessern.

Tipps für schüchterne Kinder

Schüchterne Kinder brauchen Strategien, mit denen sie lernen, anderen zu vertrauen und sich zu öffnen. Wichtig ist es, die Balance zu finden, denn dein Kind sollte keinesfalls unter Druck gesetzt werden. Druck würde nur einen verstärkten Rückzug bedeuten.

Hier ein paar Tipps, wie dein Kind dennoch fröhlich und aufgeschlossen die Welt entdecken kann:

  • Kontakte knüpfen: Gleichaltrige Freundschaften stärken die Bindungsfähigkeit und geben Sicherheit.
  • Überlasse deinem Kind kleine Entscheidungen im Alltag. Hierdurch kann dein Kind positive Erfahrungen sammeln. Bestärke die eigene Meinung deines Kindes.
  • Gib deinem Kind manchmal einfach etwas mehr Zeit und Freiraum, als du es bisher für angemessen gehalten hast.
  • Tauscht die Rollen. Mama oder Papa wird ganz schüchtern und dein Kind muss nun die Führung übernehmen und Entscheidungen treffen. Dein Kind kann so über seinen Schatten springen und macht neue Erfahrungen.
  • Stärke durch Aktivitäten das Körpergefühl deines Kindes. Ängste und Spannungen können herausgelassen werden.
  • Motiviere dein Kind zu jeder Zeit. Vermeide Dinge zu sagen, die es noch nicht kann.
  • Erzähle oder lies Geschichten vor, in denen Schüchternheit und Mut sowie Selbstvertrauen thematisiert werden. Dein Kind kann sich wiedererkennen und eigene Schlüsse ziehen.
  • Mache deinem Kind immer wieder deutlich, was es schon alles kann und wie toll das ist.

Das macht Mut:

Mutmacher

Wenn manchmal alles einfach nicht klappen möchte, brauchen Kinder gerade dann ein paar Mutmach-Sätze, die sie wieder aufheitern und ihnen Sicherheit geben.
  • „Ich liebe dich und freue mich, dass du da bist.“
  • „Ich bin immer für dich da. Ich helfe dir, wenn du mich brauchst.“
  • „Du bist stark. Du schaffst das.“
  • „Ich verstehe dich.“
  • „Erzähle mir mehr. Was du tust und wie du fühlst, interessiert mich.“
  • „Ich bin so stolz auf dich!“
  • „Ich vertraue dir!“

Trau deinem Kind etwas zu

Es ist sehr wichtig, deinem Kind ab und zu etwas mehr zuzutrauen, damit es eigene Erfolgserlebnisse sammeln kann. Erfolgserlebnisse sind die besten Motivationsfaktoren, sich selbst mehr zuzutrauen und offener zu werden. Hier sind ein paar Beispiele für Situationen, in denen du dein Kind die Führung übernehmen lassen kannst. Obwohl dein Kind das Gefühl hat, eigenständig zu handeln, solltest du dennoch immer unterstützend zur Seite stehen. „Lass’ die Zügel locker, aber nicht los.“
Natürlich sind die Beispiele abhängig vom Alter deines Kindes, aber sicherlich ist für jeden etwas dabei:

  • Lass’ dein Kind beim Einkaufen das Geld übergeben.
  • Dein Kind darf entscheiden, was es heute zum Essen geben soll.
  • Die Kleidung wird von deinem Kind selbst ausgesucht und angezogen.
  • Lass’ dein Kind eigenständig auf dem Spielplatz spielen und ausprobieren, was es möchte.
  • Es spricht selbst einen Freund oder eine Freundin an und fragt nach einer Verabredung.

Mutmachlieder

Das Mutmachlied zum mitsingen:

ICH bin ICH – und so wie ich bin (2 X Klatschen)
So ist es gut – es hat seinen Sinn (2 X Klatschen)
Denn wenn ich anders wär´, dann wär´ ich sicher nicht
Sicher nicht – einfach ICH! (2 X Klatschen)

DU bist DU – und ich find Dich toll! (2 X Klatschen)
So wie Du bist – ist es so wie´s sein soll! (2 X Klatschen)
Denn wenn Du anders wärst, vermissen würde ich
Sicherlich – einfach DICH! (2 X Klatschen)

REF: WIR sind WIR – ob groß oder klein (2 X Klatschen)
Ganz egal – so soll es einfach sein (2 X Klatschen)
Denn wenn wir anders wär´n, (2 X Stampfen)
dann wär´n wir sicher nicht (2 X Stampfen)
Sicher nicht – DU und ICH! (2 X Klatschen)

WIR sind WIR – zusammen sind wir stark (2 X Klatschen)
Wie die Bäume in Wald und Park (2 X Klatschen)
Wir halten zusammen gegen Sturm und Wind (2 X Stampfen)
WIR sind stark – schaut mal hin! (2 X Klatschen)

 

Noch mehr Kinderlieder zum Mutmachen:

Ein Mutmachlied zum Mitsingen:

Und noch ein Gute Laune Lied für dich und dein Kind: Kinderlied – Ich trau mir endlich mal was zu – begeistert auch Eltern

Mutmachbuch

Das Mutmachbuch:

Manchmal muss man seinem Kind auch einfach „einen Spiegel vorhalten“, damit es erkennt, wie toll es ist.

Gestaltet gemeinsam ein Buch über dein Kind. In dem Buch sollte Platz dafür sein, dass dein Kind sich vorstellt: Name, Alter, ein Bild und/oder eine Zeichnung von sich selbst, seine Familie und Freunde, Hobbys und Lieblingslieder. Alles Mögliche, was dein Kind begeistert und woran es Freude hat, kommt hier hinein.

Achte darauf, dass dein Kind so viel wie möglich selbst aktiv ist und du nur der „Schreiber“ bist. Gib deinem Kind außerdem Vorschläge für tolle und positive Wörter, die es für sich verwenden kann. Bearbeitet das Buch über einen langen Zeitraum oder schaut es euch immer wieder an und betone dabei, wie toll das Buch und damit auch dein Kind ist. Es wird bei deinem Kind großen Eindruck hinterlassen und sich selbst anders wahrnehmen.

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